Sind wir nicht alle schon dort angekommen in dem utopia unserer träume. wir haben alle unsere drogen. ob arbeit, medikamente oder alkohol, ob das spiel um auf dem parkett der börsen oder das spiel in der vitualität des netzes der sozialen gemeinschaften: alles gleicht dazu uns von der realität abzulenken. wir haben unseren festen glauben , spalten uns in lager und sehen nur alles von oben oder unten . wir stehen nicht mehr mittig , suchen selten den ausgleich und sind vom allgemeinen als höchstes gut zu spezialisten abgerückt. und doch brauchen wir diese die den gesamtkontext überblicken wollen und können. dazu sind die philosphen aufgefordert aus ihren höhen hinabzusteigen. als ob es sprache, sowie logisches denken als höchstes gut und uns normalen die welt zu erklären . aber sie sitzen auf einem ziemlich hohen roß, wie bei den wissenschaftlern so üblich . alles wird bewertet, eingeordnet und kategorisiert. dabei wird alles seziert bis in kleinste. die großen zusammenhäge bleiben auf der strecke. negativergebnisse werden nochnichteinmal mehr publiziert . es zählt nur noch der erfolg. erfolg ist der individuelle erfolg .
haben wir in der zeit der sozialen netzwerke überhaupt noch eine chance individuell zu sein. etwas besonderes zu sein , sich von der masse abzuheben war mir wichtig. nun möchte nur zurück in die masse nur nicht auffalen . sein leben einfach nur leben . nun ich bin nicht normal. stehe immer wieder an einem abgrund. was hält mich? was sind meine sicherungsseile ? früher war es musik, spiele, fernsehen, und drogen. später arbeit und beziehung zu menschen . alles war anfangs gut für mich , aber schlußendlich drängte mich alles in die psychose . zuviel stress keinen ausgleich. denn ich erkannte von vorne herein die schizophrenie der gesellschaft und nun wurde mir gesagt ich bin selbst schizophren . manchmal bin ich wahnhaft, weil ich zusammenhänge sehe die ihr nicht seht. manchmal kann ich die Dinge nicht mehr ordnen . Dann wird alles zuviel für mich , dann ziehe ich mich zurück, in meine träume und in mich selbst. Selbstreflexion ist dann angesagt . ich höre dann nicht mehr auf meine gefühle , versuche alles logisch zu erfassen, bis alles in sich zusammenfällt wie in einem kartenhaus. dann überkommen mich die gefühle. ich weine , ich schreie , ich greine . bin wütend und doch so glücklich. habe angst , besonders allein zu sein und fühle mich trotzdem mit allem verbunden. so schwelge ich in der natur . höre jedem sttein zu , spüre den wind über meine haut streichen , das mich fröstelt . wasser streichelt meine füße, wenn ich an meinem lieblingsplatz, meinem kraftort, bin. ber baum über mir spendet schatten, das gras ist grüner , als je zuvor. und die sonne ist warm und nicht zu heiß . da zerfließt allles , strebt auseinander, zerfällt. zerfeld nenne ich es. wie in einem traum und doch ist es wirklichkeit, realität.
was ist zurzeit mein kraftort . es ist das netz , ein sehr hochtechniesierter sozialer rahmen . ich fühlr es pulsieren . es ist wie ein lebewesen das sich noch in seinen anfängen befindet aber es gibt uns schon jetzt algorithmen zur hand nach denen wir freiwillig handeln, als auch an die wir unfreiwillig gebunden sind . manchmal überfällt es dich , saugt es dich in sich ein. technisch gesehen , befinde ich mich dann im krieg . im virtuellen krieg ist dies hier als eine kampfschrift anzussehn. ich bin ein kämpfer aller klassen . ich versuche besser zu sein als andere, aber nicht unbedingt der alllerbeste , wie einige meiner freunde . ich bin ein teamspieler. und doch vorerst ist es doch nur ein spiel. ich verbrachte in letzter zeit viel zeit damit nur zu spielen nun nähert sich der ernst des lebens mal wieder . ich ließ arbeit und realität an mir vorbeiziehn . es ist wieder wie ein traum . wann wird er vorbeigehn . sonst habe ich geschlafen und selbst dann war ich krieger. krieger des lichts das meine augen traf. krieger der elektronen der datenpakete die durch meinen computer durch das weite netz an den server floßen. krieger meiner elektronen die durch meine neuronen durch die weiten des netzwerkes namens gehirn wanderten , das gehirn was voll ist von medikamenten , die mich vor überreizung schützen sollen , mich aber auch gleichschalten . meinen körper führe ich zwar geringe aber ständige alkoholmengen zu . ist das die neue sucht ?
wenn ich es nicht tue vermisse ich es auch nicht, aber vielleicht sind es ja fließende übergänge. mein wunsch ist es mal abzuschalten und doch schlafe ich die tage durch und hänge nachts vorm ferseher. gefahr sagt mir mein instinkt . ich falle in alte rollen zurück . das haben die medikamente nicht aufhalten können. aber eins weiß ich nun : es ist alles nur ablenkung von der zukunftsangst die uns alle von mal zu mal packt.
dies ist nur dr erste teil meiener letztätigen nachtarbeit seid gespannt auf mehr. der netzschamane
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