Mittwoch, 31. Oktober 2012

die Blutfasche

Ein weißer Flur, inmitten ein roter Abdruck. Was war geschen ich konnte mich nicht erinnern. Spielten wir noch, oder war das Spiel zur Gewohnheit geworden. Hatten wir es so drauf das alle Erinnerung an das Geschehene immer und immer wieder ausgelöscht wurde durch diese Flasche der Blutsbrüderschaft. Nichts deutete darauf hin. Erste Regel es mußte sauber sein, daß man noch schnell aufräumen konnte. Zweite Regel es wurde geschwiegen bis in den Tod. Es gab die Menschen einfach nicht mehr. Nur in unseren Träumen tauchten sie noch auf und verlangten es. Dieses süße Ambrosia, diese tödliche Medizin, welche alles viel einfacher machen konnte und doch alles erschwerte.

Wir spielen doch nur Fangen: mit einer Spritze in der Hand kommt sie auf mich zu. Wir hatten 2011 ausgemacht am 11.11. auf dem Eifelturm, wenn wir noch lebten wollten wir springen. und so viel sie aus dem Fenster mein bleicher Engel. Meine fehlende Kraft hatte es entschieden ich konnte sie nicht halten. Langsam rutschten ihre Finger von den meinen. sie hatte keine kraft mehr. ich sah es in ihren augen. nur noch ein Fetzen stoff meines t-shirts hielten sie. doch es war nicht ausreichend. sie fiel. Zehn STOCKWERKE. ich rannte sie alle fast in einem sprung herunter. Fand sie total zerschunden. Jeder Knochen in ihren kleinen Körper war wohl gebrochen. Blut überall. Ich hielt sie in meinen Armen versuchte sie zu beathmen. Sah es ist zu spät. Da hörte ich schon die Sirenen. der Sanitäter kam auf mich zu. Wand sie aus meinen Armen . Unsere Blicke trafen sich, er schüttelte nur mit dem Kopf. Der Notartzt stand vor mir, ich blut überströmt: "Alles in Ordnung?" fragte er mich. Ein zögerliches: "ja." Nur hier weg, dachte ich und verschwand.

Wir wollten doch nur Tanzen: mit einem Angebot kommte er auf mich zu. Wie wäre es mit AGE. Meine Freundin hatte mich grad verlassen. Ich sagte ziemlich verärgert: "nein". Zum Glück ich hatte mir die Spritze  aus dem Arm gerissen als wir es probierten. Ein Feigling zwar aber kein lebendiger Toter. Heute Nacht hatte ich einen Traum da wurde es endlich ausgesprochen: " Das in der Flasche ist liquide Heroin".

Montag, 30. April 2012

Kopffarben

Farben in meinen Kopf sind die Geschichten die ich schrieb. Mein Gesicht war rot und ich wurde gesteurt durch das Spiel der Puppe. Die gelben Gegenstände leiteten mich zu dem grünen Puppenspieler. Es war ein Spiegelspiel. Dort wurde etwas entfernt und hier bewegte sich etwas gelbes. Ein etwas was unwahrscheinlich war, was unwahrscheinlich scheint, etwas was scheint; scheint zu sein und doch wirklich ist. Unwirklichkeit umpfängt mich als ich mich sah im Spiegelbild des Puppenspielers. Ich bin ruhig ganz ruhig. Rauche eine Zigarette:
Mein Spiegelspieler zerzaust sich das Haar:
Er hält es kaum noch aus. Gedanken zerrspringen in Bildern; zweifach dreifach vierfach neben- und übereinander durcheinander. Und springen sie in die Realität nehme ich sie war und mache sie zu meiner Art von Kunst. Ich ordne meine Bücher und trotze ihnen beginne zu schreiben:
Schreibe das Soldatenlied, wo der müde krieger heimkehrt. Solch ein Krieger bin ich auch; reitend auf einem Pferd der Wind rauscht durch mein Haar um ein anderes Bild zu benutzen. Aber zurück zu dem Film von dem ich erzähle . Die Verbindung der Farben Rot Grün Gelb verschmelzen zu Kopffarben . Ein Gespinst was zum Gespenst wird . Erstaunen sammelt sich in den Augen des Grünen während der Rote die gelben Bauklötzchen baut, er sieht ja den Baumeister nicht. Das läßt alles eskalieren...
... und es endet mit Begegnung; die Begegnung zwischen Wahn und Sinn entsteht aus Farben Bildern und Bewegung.

Montag, 23. Januar 2012

Der Anfang vom Ende

der Gedanke ist der anfang ALLEM
DER Geist wäscht ihn hinweg
Das Denken ist verschwunden
Gedankenschwaden schwirren umher

triebfeder des Gedankens
war die VerGangenHeit

:die Gegenwart Zerreist Dich:
:die Zukunft ist nur Angst:

Und doch ist da ein wenig Hoffnung
Und wenn nur ein Schimmer noch so klein
das du kannst ihn kaum FASSEN den GEDANKEN

:die GEGEBENHEIT: