Samstag, 13. November 2010

ein langer immerwährender kampf

ich kämpfe. ich kämpfe mit mir und der welt. möchte alles zerstören, um neu anfangen zu können. ich stürtze mich in den abgrund ohne halteseil. nur noch schmerz umpfängt mich. lethargie läßt mich zweifeln. ich bin müde so müde. seelenqual.
ich stürtze und stürtze. es gibt kein halten mehr. ich sehe höre fühle und rieche nichts. und endlich, ich weine, breche total zusammen. aber der höhepunkt ist noch nicht erreicht. die tränen geben mir kraft, laugen mich aus. ich kann zwar noch wimmern. aber ich weiß ich habe etwas wunderschönes gesehn.
den abgrund den ich verlassen habe. und ich weiß ich werde ihn wiedersehn.

3 Kommentare:

  1. ich falle und falle. der abgrund nähert sich. ich beginne zu fliegen. leicht durchströmt mich die zugluft. ich bekomme widerstand, immer mehr widerstand durchströmt mich. ich beginne zu ahnen wo ich mich befinde. der boden ist ganz nah kann ich es noch aufnalten. nein ich praalle auf. erde spritzt um mich herum auf. ich durchpflüge den boden. riesige brocken prasseln rechts und links um mich herum auf mich hernieder. ich bekomme keinen halt. immer schneller geht die wilde fahrt . der untergrund wird felsiger. wasserstöme kühlen mich ab . doch ich bin so aufgeheitzt das wasser verwandelt sich in dampf . die felsen geben keinen halt . immer tiefer geht es in die erde.

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  2. bin ich es. ist das das absolute ende. ist das der tod.

    weiter geht die wilde fahrt. ich bin wild entschlossen weiterzukommen . bis zum kern. den süßen flüßigen kern. ultraheiß ultraschnell.

    es ist die hypermanie die mich noch unter den lebenden hält.

    ich wache. ich wache auf in einem bett. es ist wieder die psychatrie. ich träumte mal wieder maeinen roten traum.den traum voll schwärze und silbrigen licht. von dem gechlecht das meine gedanken beschreibt:

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  3. das geschlecht des geflechts.

    spinne ist in mir. mader begleitet mich.

    ich bin die spinne im netz im WEBNET oder NETWEB im netz der netze.

    ich habe gesponnen nun über einen monat lang.

    TRAUMZEIT hatte begonnen und endet hiermit.

    S.E.H.S.

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